
Der Hauptgrund dafür, dass sich ein Klavier verstimmt, ist die Schwankung der Luftfeuchtigkeit. Veränderungen im Raumklima führen dazu, dass die Materialien in der akustischen Anlage – insbesondere Holz – arbeiten, sich also ausdehnen oder zusammenziehen. Diese feinen Veränderungen wirken sich direkt auf die Spannung der Saiten und damit auf die Stimmung des Instruments aus.
Darüber hinaus spielt auch die Nutzung eine wichtige Rolle: Je häufiger ein Klavier gespielt wird, desto stärker werden Mechanik und Saiten beansprucht, was ebenfalls zu einem schnelleren Verstimmen führen kann.
Ein Klavier oder Flügel sollte bei normaler Nutzung mindestens einmal im Jahr gestimmt werden, bei professioneller Nutzung idealerweise alle halbe Jahr.
Auch wenn das Instrument auf den ersten Blick nicht verstimmt klingt, ist eine regelmäßige Stimmung dennoch sehr wichtig. Dabei können kleinere Wartungsarbeiten frühzeitig erkannt und direkt mit erledigt werden. Zudem trägt das regelmäßige Stimmen entscheidend dazu bei, die Stabilität der Stimmung zu erhalten und die Lebensdauer des Instruments erheblich zu verlängern.
Idealerweise steht Ihr Instrument nicht in direkter Sonneneinstrahlung, keiner Zugluft ausgesetzt und nicht in unmittelbarer Nähe von Heizung oder Kamin, da dort starke Temperatur- und Klimaschwankungen entstehen.
Wichtig ist außerdem ein ausgeglichenes Raumklima: Es sollte weder zu feucht noch zu trocken sein. Optimal ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 %. Entscheidend dabei ist vor allem die Konstanz – starke Schwankungen wirken sich negativ auf das Material und die Stimmung des Instruments aus.
Es sollte weder zu feucht noch zu trocken sein. Optimal ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 %. Entscheidend dabei ist vor allem die Konstanz – starke Schwankungen wirken sich negativ auf das Material und die Stimmung des Instruments aus.